Futures-Broker Vergleich 2017

Die besten Plattformen zum Handeln von Termingeschäften im Test.

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Wie sich mit Futures Geld verdienen lässt

Das Wichtigste in Kürze
  • Bei Termingeschäften oder Futures wird zwischen sogenannten Commodity Futures und Financial Futures unterschieden. Bei Letzteren traden Sie mit Aktien, Börsenindizes oder Anleihen. Commodity Futures hingegen bestehen in der Regel aus Gold, Silber oder anderen, an der Börse gehandelten, Rohstoffen.
  • Niedrige Ordergebühren machen den Handel mit Futures sehr kostengünstig. Zusätzlich sorgen auch die engen Spreads (Kursdifferenz zwischen einer Kaufs- und einer Verkaufsposition) für niedrige Kosten.
  • Beim Kauf und Verkauf von Futures handelt es sich jeweils um Hebelgeschäfte. Das bedeutet, Sie können mit einer verhältnismäßig kleinen Investition Gewinne oder Verluste erzielen, die um ein vielfaches höher sind als Ihr ursprünglicher Einsatz. Das kann diese Form der Geldanlage einerseits sehr lukrativ machen, andererseits aber auch zu hohen Verlusten führen.

Futures-Broker Test

Der Handel mit Futures bzw. Termingeschäften ist dem Handel mit Optionen insgesamt recht ähnlich. Beide Arten des Handels müssen zu einem zuvor festgelegten Zeitpunkt getätigt werden.

Während Sie allerdings beim Spekulieren mit binären Optionen immer nur auf eine bestimmte Kursentwicklung setzen, werden beim Handel mit Termingeschäften die Preise eines Handelsguts mit dem Verkäufer/Käufer auch tatsächlich vereinbart.

Beim Traden von Futures kann also der Handel schlussendlich auch vollzogen werden, während beim Spekulieren mit Optionen nur auf die Entwicklung des Kurses gesetzt wird. Entsprechend ist bei Futures von sogenannten „unbedingten Termingeschäften“ die Rede. Optionen werden dagegen als „bedingte Termingeschäfte“ bezeichnet.

In unserem Futures-Broker Vergleich 2017 erklären wir Ihnen alles Wichtige in Bezug aufs Trading mit Terminkontrakten und verraten Ihnen, welcher aktuell der beste Futures-Broker am Markt ist.

1. Was versteht man eigentlich unter dem Handel mit Futures?

Der Handel mit Futures kann wohl am einfachsten anhand eines Beispiels erklärt werden: Ein Landwirt möchte, bereits bevor er seine Waren geerntet hat, einen festen Preis mit einem Käufer für sein Gemüse vereinbaren.

spread trading stock

Anfänger, die Futures handeln möchten, sollten zunächst kein echtes Investment tätigen, sondern zuvor mit Hilfe von Demokonten üben.

Dies hat für den Landwirt den Vorteil, dass er sich vor einem zukünftigen Preisverfall seiner Waren effektiv schützen kann.

Da sowohl Hersteller als auch Käufer zu diesem Zeitpunkt nicht wissen können, wie viel die Ware nach der Ernte – aufgrund von Angebot und Nachfrage – wert sein wird, vereinbaren Sie einen Schätzpreis, der zum Zeitpunkt der Ernte schließlich auch gezahlt werden muss.

Für diesen zukünftigen Handel wird eine Art Sicherheitsleistung, die sogenannte Margin fällig, welche den Zwischenhändler (Broker) vor einem allzu schlechten Ausgang des Handels in der Zwischenzeit (overnight) schützen soll. Die Höhe der Margins wird für jedes Geschäft an der Terminbörse separat berechnet.

Nun kann es passieren, dass entweder der Käufer ein glückliches Händchen hatte und die Ware zum Zeitpunkt des Einkaufs eigentlich mehr wert wäre als der Käufer, dank des Handels mit Futures, nun bezahlen muss.

Andererseits kann aber auch der Verkäufer mit einem Gewinn aus dem Handel kommen, wenn beispielsweise durch eine Überproduktion in der Region das Gemüses, welches für den Käufer bereitgestellt wurde tatsächlich nur noch einen Bruchteil des verabredeten Werts hat.

Dieses Video macht noch einmal das Konzept hinter dem Handel mit Futures deutlich:

2. Wie läuft der Handel mit Termingeschäften ab?

Long und Short Futures

Vereinfacht gesprochen handelt es sich bei einer Short-Position um den Verkauf eines Future-Kontrakts und bei einer Long-Position um den Kauf eines solchen. Bei einer Long-Position erwartet der Käufer einen Anstieg des jeweiligen Kurses. Dieser mögliche Anstieg stellt die Ertragsmöglichkeit bei einer Future-Long-Position dar. Eine Future-Short-Position hingegen entsteht durch den Verkauf eines Future-Kontrakts. Hierbei wünscht sich der Verkäufer einen fallenden Basiswertkurs.

Futures werden an den dazugehörigen Terminbörsen gehandelt. Mit Hilfe eines Online-Brokers müssen Sie sich dabei entscheiden, ob Sie mit sogenannten Financial Futures oder Commodity Futures traden möchten.

Beim Commodity-Trading werden materielle Rohstoffe wie Gold oder andere Edelmetalle gehandelt. Financial Futures hingegen sind in der Regel Aktien, Fremdwährungen, Anleihen oder Indizes.

Der Handel mit Futures kann als sogenanntes Hebelgeschäft betrieben werden. Dabei wird der Leverage (Hebel) dazu genutzt, um den getätigten Einsatz zu vervielfachen.

Das funktioniert so: An der Terminbörse muss ein Trader anfangs nur eine Sicherheitsleistung pro Termingeschäft hinterlegen, die Margin. Diese Gebühr beträgt häufig nur wenige Prozent des eigentlichen Waren- oder Aktienwerts.

Kauft der Trader nun beispielsweise 100 Aktien einer bestimmten Firma für jeweils 100 Euro pro Stück, so beträgt der Gesamtwert des Termingeschäfts grundsätzlich 10.000 Euro. Wenn jetzt die Sicherheitsleistung des Spekulanten lediglich 10 % des Wertes entspricht, so bezahlt der Trader insgesamt nur 1.000 Euro als Margin.

Steigt nun der Preis einer solchen Aktie um 10 Euro je Stück, so hat der Spekulant einen Gewinn von 1.000 Euro erzielt, sprich 100 %. Verlieren die Aktien allerdings an Wert, so liegt auch der mögliche Verlust wesentlich höher als der vorherige Einsatz.

Kostet die einzelne Aktie zum Verkaufstermin beispielsweise nur noch 85 Euro statt 100, wie zum Zeitpunkt, als der Future-Handel vereinbart wurde, so verliert der Trader 2.500 Euro mit dem Handel.

Hinweis: Wenn Käufer oder Verkäufer nicht den gesamten Trade bis zum Schluss durchexerzieren möchten, sprich den Rohstoff oder die Aktie am Ende nicht wirklich kaufen oder verkaufen möchten (Leerverkauf), besteht die Möglichkeit, den Trade „glatt zu stellen“. Das bedeutet, dass eine genau entgegengesetzte Position, gekauft oder verkauft wird, um so die fehlende Transaktion auszugleichen. Bei einem ursprünglichen Kauf von 10 Tonnen Soja müsste nun also ein Verkauf über dieselbe Menge getätigt werden.

Futures-Broker vergleich

3. Wer sollte mit Futures handeln?

Häufig wird der Handel mit Futures als Königsdisziplin im Börsenhandel verstanden. Grund hierfür ist, dass auch ohne einen Zwischenhändler ins Future Trading eingestiegen und sofort darauf losgehandelt werden kann.

Doch Vorsicht ist durchaus geboten. Geht eine Spekulation schief, so kann der Online-Broker sogenannte Nachschussforderungen gegen Sie geltend machen. Das bedeutet: Sie müssen den gesamten Betrag, welchen Sie verloren haben, abzüglich der bereits gezahlten Margin nachleisten.

Gerade dieser Aspekt macht den Handel mit Futures so riskant. Verspekuliert sich der Trader, muss er regelmäßig mit erheblichen Einbußen rechnen. Häufig sind es daher große Institutionen sowie professionelle Händler, die über ausreichend Kapital für den Handel an den Terminbörsen verfügen.

Wer entsprechend nicht in der Lage ist, einen notwendigen Nachschuss innerhalb der angegebenen Zeit zu leisten, sollte also besser vom Handel mit Termingeschäften absehen.

Hier haben wir nochmals die Vor- und Nachteile des Future Trading für Sie zusammengefasst:

  • verhältnismäßig niedrige Einsätze/Gebühren
  • ermöglicht den Handel mit vielen verschiedenen Basiswerten (Rohstoffe, Aktien, usw.)
  • Möglichkeit auf Fallen oder Steigen von Kursen zu setzen
  • teilweise sehr hohes Kapital nötig, um am Handel effektiv teilzunehmen
  • keine garantierten Stop-Loss Orders (Art Sicherung gegen hohe Verluste, beim Erreichen eines bestimmten negativen Werts)
  • hohes Verlustrisiko

4. Woran erkenne ich einen guten Broker für Futures?

Einen geeigneten Futures-Broker zu finden ist nicht ganz so kompliziert wie die Suche nach einem seriösen Broker für Forex-Trading oder einer geeigneten Plattform für CFD-Trading.

futures broker ranking deutsch

Egal, ob Sie Daytrading betreiben oder Sie Ihr Investment lieber beim Swing Trading setzen, unser EUREX Broker-Vergleich hilft Ihnen bei der richtigen Wahl.

Das liegt mitunter daran, dass es nicht annähernd so viele Broker für Futures gibt wie für Fremdwährungen oder CFDs. Entsprechend befinden sich auch weitaus weniger unseriöse oder schlechte Anbieter unter den vorhandenen Futures-Brokern.

Dennoch lohnt sich ein Vergleich der Anbieter in vielerlei Hinsicht. So ist es für viele Anleger ein entscheidendes Kriterium, dass möglichst viele Basiswerte, sprich handelbare Rohstoffe oder Vermögenswerte, angeboten werden.

Nicht jeder Trader möchte mit Währungspaaren spekulieren oder auf Aktienindizes setzen. Daher ist es häufig von Vorteil, wenn ein Broker ein möglichst breites Spektrum an Basiswerten auf seiner Plattform zur Verfügung stellt.

Obwohl die Gebühren für den Handel mit Futures ohnehin recht niedrig sind, sollten Sie dennoch einen Preisvergleich der verschiedenen Broker vornehmen. Hier lassen sich noch einmal einige Euros zusätzlich sparen. Während Sie bei DeGiro durchschnittlich lediglich 26,50 Euro für einen Kontrakt bei 20 Trades pro Woche bezahlen, liegen die Kosten bei ViTrade bereits bei 33,90 Euro für einen Kontrakt.

Zudem ist es von enormer Wichtigkeit, dass Ihre spätere Trading-Plattform einen möglichst umfangreichen und vor allem deutschsprachigen Support besitzt. Dieser sollte schnell, unkompliziert und kostenlos erreichbar sein, damit etwaige Fragen sofort und zufriedenstellend beantwortet werden können, auch am Wochenende.

Außerdem sollte ein guter Online-Broker Ihnen Schulungsmaterialien, aktuelle Charting Tools sowie weitere Analysewerkzeuge an die Hand geben, damit Sie möglichst schnell ein versierter und erfolgreicher Futures-Trader werden. Hierzu gehört selbstverständlich auch die Zurverfügungstellung eines kostenlosen Demokontos.

Hinzu kommt die Frage, wie hoch eine Mindesteinzahlung auf das Handelskonto der Broker-Plattform ist und in welchen Landeswährungen dieses Konto geführt werden kann. Die Mindesteinlagen sind von Broker zu Broker völlig verschieden. So beträgt die Mindesteinlage bei CapTrader 2.000 Euro, wohingegen Sie bei DeGiro keine solche Mindestgrenze erreichen müssen.

terminbörse terminkontrakte

Hier sehen Sie, wie hoch die Ordergebühren bei unserem Vergleichssieger CapTrader für Futures und Optionen sind.

5. Wichtige Tipps für den Handel mit Futures

Wer sich vorgenommen hat, in den Handel mit Futures einzusteigen, der sollte einige Punkte beachten, damit sein Einstieg in die Welt der Terminkontrakte nicht gleichzeitig der letzte Besuch an der digitalen Terminbörse wird.

  1. Nutzen Sie keine teuren Einführungskurse oder Seminare. Alle notwendigen Informationen, die Sie für den Einstieg in den Handel mit Futures benötigen, sollte Ihnen Ihr Broker kostenfrei zur Verfügung stellen. Bei der Terminbörse EUREX bekommen Sie beispielsweise umfangreiche kostenlose Webinare oder Tutorien rund um das Thema Futures.
  2. Setzten Sie sich ausreichend mit den sogenannten Kontraktspezifikationen auseinander. Hierin sind sämtliche Informationen enthalten, die Sie zum Traden des jeweiligen
    futures-brokers

    Ein guter Broker bietet Ihnen die Möglichkeit sowohl mit CFDs, Forex Währungspaaren, Optionsscheinen oder Futures zu handeln.

    Basiswerts benötigen. Neben den möglichen Laufzeiten können Sie hier den eigentlichen Wert des Kontrakts und die Konditionen bei Erfüllung der Verbindlichkeit einsehen.

  3. Nutzen Sie ausschließlich Kurs-Charts, die sich auch tatsächlich auf Ihren jeweiligen Terminkontrakt beziehen. Viele Basiswerte werden mit unterschiedlichen Fälligkeitsterminen gehandelt, deren Preise sich entsprechend auch unterscheiden. Achten Sie darauf, dass Sie sich auf die richtigen Charts beziehen.
  4. Beachten Sie, dass die Kurse, die Sie von Ihrem Broker erhalten, normalerweise mit einer Verzögerung von ca. 15 Minuten bei Ihnen ankommen. Wer hingegen einen wirklich aktuellen Kurs möchte, der muss regelmäßig zusätzliche Kosten in Kauf nehmen.
  5. Viele Kontraktwerte können mitunter extrem hohe Preise haben. Auch wenn hierfür zunächst nur ein sehr geringer Prozentsatz hinterlegt werden muss, können hier insgesamt oft Kosten von mehreren hunderttausend Euro zusammenkommen. Achten Sie entsprechend darauf, dass der Online-Broker Ihres Vertrauens auch sogenannte Mini Futures handelt. Mini Futures funktionieren genau wie normale Termingeschäfte auch, nur dass die Kontraktwerte und die Margins entsprechend kleiner und damit günstiger sind.
  6. Benutzen Sie sogenannte Trading Software. Der Trading Margin Rechner, den die EUREX auf ihrer Homepage zur Verfügung stellt, verrät Ihnen, wie hoch das benötigte Kapital sein muss, um eine entsprechende Position zu handeln.
  7. Wählen Sie unbedingt einen Futures-Broker, der ein kostenloses Demokonto zur Verfügung stellt. Hier können Sie den Handel ohne Risiko üben und erfahren zunächst, was die einzelnen Begrifflichkeiten zu bedeuten haben, welche Fristen bestehen und auf welche Weise Geld auf das Handelskonto überwiesen werden kann.

global managed futures

Diese Tabelle zeigt die wichtigsten Vor- und Nachteile beim Handel mit Futures im Vergleich zu Optionsscheinen oder CFDs (spekulative Derivate, auch Differenzkontrakte genannt):

Futures Optionsscheine         CFDs
Schwierigkeitsgrad    mittel        schwer        einfach
Hebel anwendbar                                
benötigtes Kapital      hoch             gering           gering
Profite bei fallenden und steigenden Kursen mögl.                                
Laufzeit begrenzt                   abhängig von Plattform
Nachschusspflicht                   abhängig von Plattform
garantierte Stop Orders                   abhängig von Plattform

6. Diese Gefahren gilt es zu beachten

Im Gegensatz zu anderen Strategien der Geldanlage handelt es sich beim Handel mit Futures um ein überaus riskantes Finanzinstrument. Wer nicht aufmerksam ist oder die Zeichen falsch interpretiert, kann leicht ein Vielfaches seines ursprünglichen Einsatzes verlieren.

In diesem Zusammenhang können Sie von Ihrem Broker auch dazu aufgefordert werden, einen bestimmten Betrag als Sicherheit nachzuschießen, wenn die bisherige Sicherheitsleistung nach einem Verlust nicht mehr ausreicht (Nachschusspflicht).

Hinweis: Obwohl nicht jeder Futures-Broker einen sogenannten „Stop-Order“ anbietet, sollten Sie immer versuchen, eine solche Sicherheitsbremse für Ihre Einlagen zu installieren, welche bei Erreichen der kritischen Marke einen automatischen Stop für Sie einlegt und in einem zweiten Schritt Ihre Position glattstellt.

7. Trading Signals und Strategien

Um die jeweiligen Signale, bei denen mit Futures gehandelt wird, richtig und vor allem rechtzeitig zu deuten, bedarf es entweder jahrelanger Erfahrungen oder einer guten Schule. Häufig werden die Trading-Signale, auf die es zu hören gilt, im Netz gehandelt und entsprechende Abonnements angeboten.

global futures

Bei Managed Futures wird versucht, anhand von statistischen Auswertungen der Marktpreise, die kommenden Trends frühzeitig zu erkennen.

7.1. Trading Systeme

Wann aber letztlich gehandelt werden sollte, ist jeweils davon abhängig, welcher Strategie Sie beim Online-Trading nachgehen. Sind Sie beispielsweise an besonders schnellen Abschlüssen interessiert, sollten Sie das sogenannte Daytrading nutzen. Hierbei versucht der Händler den entsprechenden Wert innerhalb eines Tages gewinnbringend zu handeln.

Wer hingegen besonders viel Zeit für seine Geldanlage übrig hat, der kann sich am langfristigen Positions-Trading versuchen. Dabei hält der Trader die jeweiligen Basiswerte über mehrere Wochen und setzt darauf, dass nach Verstreichen dieser Zeit ein Gewinn entstehen wird.

Dazwischen bietet das Online-Trading noch die Möglichkeit des sogenannten Swingtrading. Hier versucht der Anleger, die Auf- und Abbewegungen auf dem entsprechenden Chart (Abbildung des Kursverlaufs eines bestimmten Basiswerts) für sich auszunutzen. Die Trader verwenden regelmäßig bestimmte Analyse-Tools, um diesen zukünftigen Zeitpunkt möglicht genau zu ermitteln.

7.2. Handelsmethoden

Neben diesen zeitlichen Strategien kann auch nach der eigentlichen Handelsmethode differenziert werden. Eine immer beliebter werdende Form der Anlage sind beispielsweise Managed Futures. Diese prognostizieren die Kursentwicklung mit Hilfe von maschinell errechneten Trends für den jeweiligen Basiswert.

dax futures

DAX-Futures sind Terminkontrakte, die sich nur auf den deutschen Aktienindex beziehen. Es wird also auf den zukünftigen Wert der deutschen Börsenunternehmen gesetzt.

Zudem kann auch zyklisch oder antizyklisch gehandelt werden. Beim zyklischen Handeln versucht der Trader, einen beginnenden Trend oder eine Schwungrichtung frühzeitig zu erkennen und auf diesen Zug aufzuspringen.

Wenn dagegen antizyklisch gehandelt wird, versucht man, kleinste Anzeichen für einen möglichen Umschwung des Trends zu erkennen und entsprechend auf diesen Wendepunkt in der Kursentwicklung zu setzen.

Weitere nützliche Informationen zum Thema Handelssignale und Strategien finden Sie hier.

8. Termingeschäfte bei Stiftung Warentest und Co.

Finanztest hat in den letzten Jahren nur sehr wenig zum Thema Futures-Trading bzw. Termingeschäfte veröffentlicht. In der Ausgabe (05/2000) schildert das Tochtermagazin von Stiftung Warentest, dass leider nicht jede Plattform seriösen Service anbietet.

So soll die Bloomfield Consulting AG aus Zürich für die Vermittlung von Börsentermingeschäften zum Teil so hohe Gebühren von Ihren Anlegern verlangt haben, dass ein profitabler Ausgang der Investitionen wohl von vorneherein ausgeschlossen war.

amp ninjatrader gkfx

Nutzen Sie unseren Online-Broker Vergleich und finden Sie die besten Plattformen zum Handeln von Termingeschäften.

Einer der Kunden hatte Klage gegen das Vorgehen des Brokers eingelegt, da über die Risiken der Geldanlage getäuscht worden sei und einbehaltene Gebühren bei Abschluss des Brokerage-Vertrages verschwiegen wurden.

Bei anderen, weniger bekannten Vergleichsportalen konnten verschiedene Anbieter jeweils recht überzeugende Ergebnisse abliefern. Beispielsweise erzielten die Online-Broker Consors Bank, OnVista oder CapTrader jeweils sehr gute Ergebnisse in mehreren Portalen. Bei der Consors Bank wurde lediglich bemängelt, dass hier kein Demokonto bereitgestellt wird.

Auch der Broker Lynx konnte bei verschiedenen Tests jeweils überzeugend abschneiden. Allerdings wurde sowohl bei Lynx als auch bei CapTrader teilweise moniert, dass die Mindesteinlagen von 4.000 bzw. 2.000 Euro jeweils zu hoch seien.

Ebenso wird DeGiro immer wieder unter die ersten drei Plätze gewählt. DeGiro zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass dort auch die für Privatanleger vorteilhafteren Mini Futures gehandelt werden.

9. Futures-Broker-Vergleichssieger

In unserem Futures-Broker Test konnte sich ebenfalls der Anbieter CapTrader am weitesten von der Konkurrenz in dieser Kategorie absetzen. Für EUREX Futures und Optionen bezahlen Sie hier lediglich 2 Euro pro Kontrakt.

Mit einer Mindesteinlage von 2.000 Euro ist dieser Broker zudem verhältnismäßig günstig. Bei anderen Plattformen dieses Typs können die Einlagen gut und gerne das Doppelte kosten.

Hinweis: Es existieren auch Broker, die keinerlei Mindesteinlagen verlangen. Hierzu zählen zum Beispiel OnVista oder die Consors Bank.

CapTrader ist weltweit der größte Broker für Termingeschäfte und weist entsprechend eine riesige Auswahl an unterschiedlichen Basiswerten auf. Obwohl bei CapTrader deutschsprachiger Support von Montag bis Freitag jeweils 24 Stunden kostenlos erreichbar ist, erfolgt die Kontoführung durch den Partner Interactive Brokers in Großbritannien.

Entsprechend fallen bei unserem Futures-Broker-Vergleichssieger auch keine Abgeltungssteuern an, da sich das entscheidende Konto in England befindet.

eurex börse
Preis-Leistungs-Sieger in unserem Futures-Broker-Test 2017 ist der Anbieter DeGiro. Im Gegensatz zu vielen anderen Brokern in unserem Vergleich haben Sie hier die Möglichkeit, auch mit den wesentlich kleineren und damit günstigeren Mini Futures zu spekulieren.

Nur wenige Broker in unserem Futures-Broker-Test können mit diesem Vorzug glänzen. Bei DeGiro gibt es zudem keine Mindesteinlage, die Sie auf Ihr Handelskonto einzahlen müssen. Die Kontraktgebühr für EUREX Futures beträgt bei dieser Plattform sogar nur 0,75 Euro.

Achtung: Das Handeln an der Terminbörse ist äußerst riskant. Sie können dabei sämtliche Einlagen, die Sie eingezahlt haben, verlieren. Zusätzlich besteht das Risiko einer Nachschusspflicht, sollten Sie ein Hebelgeschäft negativ beendet haben. Hinzu kommt die Gefahr, vom Spekulieren an der Börse süchtig zu werden, wie es Herrn Hoeneß passiert sein soll. Handeln Sie also nur in einem Umfang, den Sie sich auch definitiv leisten können. Eine weniger riskante Anlagemethode ist das sogenannte Copy-Trading.

Hier finden Sie weitere Ratgeber und Vergleiche aus unserer Finanzredaktion:

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