Kobo Aura One Test 2017

Kaufberatung, Erfahrungen und Preisvergleich

242,69 €
27 Bewertungen

Aus dem Hause Rakuten kommt mit dem Kobo Aura One der größte eBook-Reader im Test. Das Riesen-Display steckt jedoch samt seiner Riesen-Auflösung in einem flachen, stylischen und griffigen Gehäuse und sorgt so für ein rundum gelungenes Produkt.

1. Großes Platzangebot

Der Kobo Aura One: Schön verpackt im eReader-Test

Aus bunter und doch edler Verpackung geschält: Der Kobo Aura One

Auffallend, natürlich, die schiere Größe dieses eReaders. Flach, fast schon fragil schält sich der Aura One aus einem bunten aber edlem Pappschuber, der auch als Geschenkverpackung bereits eine gute Figur machen würde.

Zumindest der zerbrechliche Eindruck verflüchtigt sich schnell: Die geriffelte, zu den Rändern hin abfallende Rückseite liegt perfekt in der Hand; der rückseitig angebrachte Power-Button ist dabei zumeist außerhalb der Finger-Reichweite und wird daher nicht versehentlich gedrückt.

Wo mehr Display ist, passt auch mehr Buch drauf – egal also, ob man eher kleinere oder größere Schriftgrade präferiert, es muss seltener umgeblättert werden. Auch Graphic Novels oder Comics haben hier Platz für die künstlerische Entfaltung – zumindest, wenn man mit Grautönen vorliebnehmen kann.

Menüs und die Startseite weiterhin präsentieren sich dank des großen beleuchteten Displays aufgeräumt und übersichtlich.

2.  Technisches und Software-Ausstattung

Automatisierte Anpassung der Display-Beleuchtung beim Kobo Aura One im eReader-Test

Der Belichtungssensor sorgt für die auf Wunsch automatisierte Anpassung der Display-Beleuchtung.

Auf dem 7,8“-Display, dem größten im eBook-Reader-Test 2017 haben 1872 x 1404 Pixel Platz. Zusammen mit der erreichten Pixeldichte von 300 ppi ergibt sich dadurch das beste Display im eReader-Vergleich.

Dank des integrierten Helligkeitssensors passt sich die Displaybeleuchtung dem herrschenden Umgebungslicht an.

Mit der ebenfalls integrierten Blaulichtreduktion kann die Farbtemperatur des Displays zusätzlich angepasst werden. Besonders am späten Abend und nachts, so haben mehrere Studien bereits zeigen können, hält die Wellenlänge blauen Lichts das Gehirn davon ab, müde zu werden – entgegen der chronobiologischen „inneren Uhr“ des Menschen.

Soll heißen: Abends sollte die Farbtemperatur höher liegen, tagsüber niedriger. Die automatische Blaulichtreduktion des Kobo Aura One regelt die Farbtemperatur auf Wunsch tageszeitabhängig.

Einen letzten Superlativ liefert der Aura One quasi nebenbei: Mit seinen 8 GB Speicher ist auch der Speicherplatz größer dimensioniert als bei den anderen Lesegeräten im Test. Eine Erweiterung des internen Speichers durch eine SD-Karte ist nicht vorgesehen, und mithin auch nicht notwendig.

WLan- und eine USB-Schnittstelle sind natürlich vorhanden und verrichten ihren Dienst ohne Probleme, die Einrichtung des WiFi ist so einfach wie selbsterklärend.

3. Fazit

eReader-Test: Geriffelte Rückseite des Kobo Aura One

Die geriffelte Rückseite des Kobo eReaders liegt gut in der Hand.

Der Kobo Aura One ist technisch ausgereift und der Konkurrenz dank großem Display, geringem Gewicht und üppigem Speicherplatz sowie dem intelligenten Feature der Blaulichtreduktion überlegen.

Der Preis von 242,69 ist kein Pappenstiel, geht daher aber wohl in Ordnung.

Aller Begeisterung zum Trotz: Ein kleines Wenig Zubehör hätte aus diesem etwas nackten eReader ein tolles Gesamtpaket machen können – ein gut gestaltetes Cover oder eine Hülle zum Beispiel. Dennoch,

Unser Urteil: Note 1,8

Preisvergleich

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