Kobo Aura H2O Test 2017

Kaufberatung, Erfahrungen und Preisvergleich

Mit dem Kobo Aura H2O ist ein eBook-Reader-Knaller auf dem Markt, der sich vor Amazons Kindle-Readern nicht verstecken muss. Im Gegenteil: Mit einigen Features gelingt dem Lesegerät aus dem Hause Rakuten, der Konkurrenz das Wasser abzugraben. Dank verkapseltem Gehäuse im wahrsten Sinne.

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92 Bewertungen

1. Treffer, versenkt!

im eBook-Reader-Test: Kobo Aura H2O

USB, WLan, SD-Karte: Über diese Schnittstellen wird man den Kobo Aura H2O mit Lesestoff versorgen können.

Der Aura H2O trägt seine Besonderheit stolz schon auf der Verpackung deutlich sichtbar vor sich her: Auf der Abbildung platscht der Reader ins Wasser und macht deutlich, dass dieser Reinfall keiner sein kann: Auch unter Wasser lässt sich weiterlesen.

Die Probe auf’s Exempel folgt sogleich. Kaum ist der Kobo eReader aufgeladen und mit Lesestoff versorgt, wird er vom testenden Redakteur vor einer Kulisse argwöhnisch feixender Kollegen auch sogleich in die Wanne geworfen und auf Gedeih und Verderb dem kühlen Nass ausgeliefert.

Und siehe da: Unbeschadet wird das Elektrobuch wieder an Land gezogen. Das Display meldet: „Bildschirm nass geworden?“. Flugs mit einem gemeinen Lappen behandelt, verabschieden sich Wasser und Fehlermeldung und das Gerät läuft einwandfrei.

Was dieser Pluspunkt mitbringt, sind einige Kleinigkeiten, die die Haptik betreffen: So ist durch die Verkapselung das Gehäuse ein bisschen stämmiger, als von der Konkurrenz gewohnt. Die softig-grippige Rückseite mit ihren abgeflachten Seiten und das etwas erhöhte Gewicht liegen aber dennoch perfekt in der Hand.

Und sonst so? Die Menüführung ist selbsterklärend, der Startbildschirm höchstens ein wenig unaufgeräumt. Dem Lesespaß steht hier nichts im Wege, nicht einmal ein Schaumbad.

2.  Technisches und Software-Ausstattung

eBook-Reader im Test: Der Wasserdichte Kobo H2O

Die gekapselte Bauweise macht nicht die Eleganz zunichte, wie dieser Flache und formschöne Button zeigt.

Zum Eingemachten: Im wasserdicht verkapselten Gehäuse dieses eBook-Readers finden sich ein beleuchtetes Display mit einer 6,8 Zoll messenden Diagonale.

Etwas größer als die meisten eReader im Test bleibt so etwas mehr Platz für Text und Bild – besonders Manga- und Comic-Fans dürfte dieses Detail freuen.

Die Auflösung liegt mit 1430x1080 Pixel bei 265 ppi leicht unter der der aktuellen Kindle-Generation. Dies mit bloßem Auge zu erkennen, ist allerdings schwierig, zumal das beleuchtete Display mit unerreichtem Kontrast und sattem Schwarz für die Schrift aufwartet.

Der interne Speicher des Kobo Aura H2O liegt bei marktüblichen 4 GB. Nicht ganz so üblich ist die zusätzliche SD-Karten-Schnittstelle, die sich neben dem USB-Port unter einer wasserdichten Klappe an der Unterseite des Geräts findet. Wer will, kann so noch einige weitere Tausend Dateien in den Formaten PDF, EPUB, MOBI oder gar TIFF in tragbar mobilem Format mit sich führen.

Standardmäßig sind WLan- und USB-Schnittstelle an Bord. Die wochenlange Akkulaufzeit scheint auch vom Hersteller realistisch angegeben zu sein.

3. Fazit

KoBo Aura h2o im Wasser: eBook-Reader-Test mit allen Extremen

Zu Testzwecken ins Wasser gefallen: Der neutral eingelegte Kobo Aura H2O wird dadurch gewiss nicht schmackhafter, es scheint ihm aber auch nicht zu schaden.

Toller, eBook-Reader mit Unterwasser-Feature – das wasserdichte Gerät wird zwar sicherlich kaum auf Tauchgängen genutzt werden, nimmt dem geneigten Leser am Rand der Pool-Landschaft im Urlaubshotel oder in der Badewanne aber einigen Stress: Fällt es hinein, darf man es bis zu einer halben Stunde in einem Meter tiefe suchen, bevor es den Geist aufgibt.

Die weitere Technik bewegt sich in einem rundum zeitgemäßen Rahmen, mit dem SD-Karten-Leser sogar darüber hinweg.

Was fehlt? Höchstens eine ebenfalls wasserdichte Hülle.

Unser Urteil: Note 2,3

 

 

 

 

 

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