Kindle Voyage Test 2017

Kaufberatung, Erfahrungen und Preisvergleich

189,99 €
1841 Bewertungen

Der Kindle Voyage füllt die Lücke zwischen dem Top-Modell Oasis und dem Standard-Gerät Paperwhite.

Der Voyage ist minimal kleiner und leichter als der Paperwhite und bietet einen integrierten Helligkeitssensor, der je nach Umgebungslicht die Display-Beleuchtung automatisch anpasst.

Schön ist das flache Gehäuse, das bündig mit dem Display abschließt. Dass der Power-Knopf aber auf die Rückseite gewandert ist, scheint eher pragmatische Gehäusedesign-Gründe zu haben, als einen wirklichen Nutzen.

1. Auf Reisen: Glas und Akku und Hell und Dunkel

Nur mal so am Rande: Der Belichtungssensor des Voyage dient gleichsam als ornamentaler Design-Baustein.

Wie die ganze Kindle-Familie steckt auch der Paperwhite in einem schmucken Pappschuber samt mattschwarzem Klappkarton und hilft auch minderbemittelten Verpackungskünstlern so zu ansprechender Geschenk-Optik.

Dem Namen nach wendet sich das Modell jedoch an Reisende, die man bekanntlich nicht aufhalten soll.

Allen Verpackungs-Tand rasch entsorgt, entpuppt sich das Kindle Voyage als flache Flunder. Dadurch liegt es überraschenderweise nicht ganz so gut in der Hand, wie die etwas robuster erscheinenden Kindle-Reader im Test.

Auch ist der Akku baugleich mit dem im Paperwhite verbauten Modell. Wo also liegen die gut 70 Euro Aufpreis vesteckt?

Wie der Teufel, natürlich im Detail: Ersteres ist die plane Oberfläche. Hinter einer Glaseinfassung sind Display und Gehäuse auf einer Ebene zu erreichen. Das fühlt sich bequem und gut an und lässt den Voyage trotz aller fragileren Gesamthaptik als härter im Nehmen erscheinen.

Ein weiteres ziemlich cooles Feature ist der integrierte Belichtungsmesser. Ist dieser aktiviert, passt der eReader seine interne Beleuchtung automatisch und schrittweise dem Umgebungslicht an.

2.  Technisches und Software-Ausstattung

eBook-Reader-Test: Auf Reisen mit dem Kindle Voyag

Flache Flunder mit Power-Knopf auf der Rückseite. Keine Runde, aber eine schöne Sache.

Wie es guter aktueller Standard ist, finden auf dem beleuchteten Display des Kindle Voyage (6“) 1448 x 1072 Pixel bei 300ppi Platz.

Der Voyage hat einen internen Speicher von 4 GB, was für Tausende Kindle-eBooks ausreicht. Eine Erweiterung des Speicherplatzes ist nicht vorgesehen.

Gängige Formate wie PDF oder Grafikdateien in den Formaten JPG, GIF oder PNG werden ebenfalls angezeigt.

Über die USB-2.0-Schnittstelle wird der eReader mit Energie vom USB-Netzteil oder vom Rechner versorgt sowie mit eBooks beladen.

Für den Upload der eBooks kann die auch standardmäßige WLan-Verbindung genutzt werden. Diese lässt einfach einrichten; wie auch beim Tablet, Laptop oder Smartphone wird nur das Passwort eines nahen WLans benötigt.

Optional bietet Amazon alle Kindle Reader als 3G-Version an. Hier ist mobiles Internet bereits enthalten, das auch keinerlei Zusatzkosten – bis auf den Aufpreis von ca. € 60 – verursacht.

Man benötigt also keine SIM-Karte und schließt auch keinen Vertrag für mobiles Internet ab.

Über den vorinstallierten Browser der Reader kann allerdings nur Amazon sowie die Wikipedia gesurft werden.

Weitere Informationen zu den 3G-Versionen finden Sie HIER.

Der Akku des Kindle Voyage hält laut Hersteller bis zu 6 Wochen. Der etwa zu einem Drittel geladene Akku des Test-Geräts hält bei mäßigem Gebrauch gute 3 Wochen. Die Herstellerangabe kann also als realistisch gelten.

3. Fazit

Kindle Voyage im eReader-Test

"Voyage, Voyage" - an den 1986er Hit von Desireless erinnern sich vor allem Radiohörer noch. Der Kindle Voyage dürfte zumindest auch eine gewisse Beständigkeit vertreten.

Wie der Paperwhite, macht auch der Voyage, was er soll. Schrift und Bilder sind gestochen scharf, die Bedienung ein Kinderspiel – nichts lenkt vom eigentlichen, dem Lesen, ab.

Ob die Extras – der Sensor für die automatische Helligkeitsanpassung des beleuchteten Displays sowie die plane Obefläche – den üppigen Aufpreis rechtfertigen, muss der Kunde entscheiden.

Wo der Ästhet bereitwillig ein wenig tiefer in die Tasche greift, wird der reine Pendlerzug-Leser wohl auf diese oberflächlichen Vorzüge verzichten können.

Unser Urteil: Note 1,9

 

 

 

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