Kindle Paperwhite Test 2017

Kaufberatung, Erfahrungen und Preisvergleich

199,99 €
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Der Kindle Paperwhite, mittlerweile in der dritten Generation, ist seit Mitte 2015 erhältlich und das beliebteste Kindle-Modell.

Innerhalb der aktuellen Kindle-Familie ist der Paperwhite der Filius. Ausgestattet „nur“ mit den Basics, bietet der Paperwhite allerdings aktuelle State-Of-The-Art Technik und eine mehr als solide Verarbeitungsqualität.

1. Ausgepackt, eingepackt, angemacht

im eReader-Test: Paperwhite von Kindle

Das Wesentliche: Eine USB-Schnitstelle, ein On/Off-Knopf. Fertig ist der Lack, sagt der Berliner.

Wie die ganze Kindle-Familie steckt auch der Paperwhite in einem schmucken Pappschuber samt mattschwarzem Klappkarton und hilft auch minderbemittelten Verpackungskünstlern so zu ansprechender Geschenk-Optik.

Doch auch wer das Gerät für sich selbst erwirbt, findet sich schnell zurecht. Ohne viel Drumherum ist der Kindle Paperwhite dank vorgeladenem Akku schnell in Betrieb genommen. Wie alle Geräte im eBook-Reader-Test wird  auch der Digital-Skeptiker intuitiv in die simpel gestaltete Menüführung einfinden. Die gummiähnliche Rückseite sorgt bei allen Operationen für Grip.

Also: Mit dem kleinen Knopf an der Unterseite einschalten, per beigelegtem USB-Kabel an den Rechner gekoppelt, eBook-Dateien hinüberkopiert – schon kann der Lesespaß losgehen.

Extras bietet der Paperwhite nicht. Ein Klappcover oder eine Hülle muss hinzubestellt werden, soll das Gerät in geräumigen Taschen vor Ungemach durch Hausschlüssel oder Ähnlichem geschützt werden. Eine Bilddrehungsfunktion oder einen integrierten Beleuchtungsmesser wie beim nächstgrößeren Modell „Voyage“ gibt es ebenfalls nicht. Die Displayhelligkeit kann aber mit zweimal antippen komfortabel eingestellt werden.

2.  Technisches und Software-Ausstattung

eBook-Reader-Test mit dem Kindle Paperwhite

Handschmeichler! Der Kindle Paperwhite liegt gut in den Fingern.

Wie so gut wie alle eBook-Reader im Test, hat der Paperwhite ein beleuchtetes 6-Zoll e-Ink-Display. Auch dieses zeigt 1448 x 1072 Pixel an bei einer Punktdichte von 300ppi.

Der interne Speicher ist zwar nicht erweiterbar, bietet aber mit seinen 4 GB (nutzbar sind etwas über 2,5 GB) ausreichend Platz für einige Tausend eBook-Files in Amazons Kindle-Format. Auch die etwas weniger platzsparenden PDF-Dateien werden ohne Probleme angezeigt.

Grafikdateien in den Formaten JPG, GIF oder PNG stellen den eReader ebenfalls nicht vor Herausforderungen.

Über die obligatorische USB-Schnittstelle wird der Paperwhite mit Energie vom 5,0V-USB-Netzteil oder vom Rechner sowie mit eBooks versorgt.

Für den Upload der Daten kann die standardmäßige WLan-Verbindung genutzt werden. Diese lässt einfach und rasch einrichten; wie auch beim Einrichten von Tablets, Laptops oder Smartphones wird lediglich das WLan-Passwort benötigt.

Optional bietet Amazon seine Kindle Reader als 3G-Version an. Hier ist mobiles Internet bereits enthalten, das auch keinerlei Zusatzkosten – bis auf den Aufpreis von ca. € 60 – verursacht.

Man benötigt also keine SIM-Karte und schließt auch keinen Vertrag für mobiles Internet ab.

Über den vorinstallierten Browser der Reader kann allerdings nur Amazon sowie die Wikipedia gesurft werden.

Weitere Informationen zu den 3G-Versionen finden Sie HIER.

Der Akku des Paperwhite hält laut Hersteller bis zu 6 Wochen durch. Der kaum zur Hälfte geladene Akku des Test-Geräts hält bei – zugegeben: mäßigem Gebrauch – über 3 Wochen. Die Herstellerangabe darf also als realistisch gelten. Bei Skandalen um „Normverbrauch“ keine Selbstverständlichkeit.

3. Fazit

Der Paperwhite beschränkt sich auf’s Wesentliche, das aber auf dem aktuellen Stand der Technik. Die Schrift wird gestochen scharf angezigt, alle Funktionen inkl. Vergrößern, Lesezeichen und Markierungen setzen etc. sind intuitiv verständlich und so macht dieses Kindle-Lesegerät genau das was es soll: Lesevergnügen schaffen. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

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