Kindle Oasis Oasis 9. Gen (2017) Test 2017

Kaufberatung, Erfahrungen und Preisvergleich

Der Kindle Oasis aus dem Hause Amazon wurde knapper eBook-Reader-Vergleichssieger in unserem eReader-Test. Anders als die Konkurrenz im Vergleich besticht dieses Modell mit knapper, dafür aber gleichfalls wohldurchdachter und sinnvoller Zusatzausstattung in ansprechender Optik.

229,99 €
118 Bewertungen

1. Deckel drauf, Schmutzschutz und Mega-Akku

Kindle Oasis im eReader-Test

Schickstes Modell im eReader-Test: Der Ledereinband mit integriertem Akku ist durchdacht und schick.

Schon beim Auspacken fällt auf: Hier wurde sich Mühe gegeben. Die aufwändig gestaltete Verpackung mit der separat im Pappschuber versteckten Lederhülle kann schon als Alternative zur Geschenkverpackung durchgehen.

Derart wertig umhüllt, trübt sich der Eindruck auch nach dem Entfernen von Folie und Papier kein bisschen.

Der sehr leichte eBook-Reader selbst schält sich mit seinem asymmetrischen Korpus aus der Box – danach ist die ebenfalls unüblich geformte Lederhülle dran. Um den eReader herum gelegt, offenbart sich eine kleine Überraschung: Es macht SCHNAPP – Reader und Hülle gehen dank magnetischer Anziehungskraft eine Symbiose ein.

eBook-Reader-Test: Kindle Oasis

Zugeklappt, wie ein richtiges Buch.

Der in die Lederhülle integrierte Zusatzakku ist automatisch an Ort und Stelle angekommen, um dem eReader ein besonders langes Leben zu spendieren. Auch ist die Display-Oberfläche durch diese Konstruktion automatisch gut geschützt: Der Oasis darf sich den Platz in Handtasche, Rucksack oder Picknickkorb mit allen displayschädigenden Gegenständen von Hausschlüsseln über Korkenzieher bis hin zu Fahrradwerkzeug oder Angelequipment teilen.

Dieses Design ist so durchdacht wie edel – einzig die Logo-Prägung auf dem Cover lässt den ansonsten rundum grandiosen Eindruck ein klitzekleines bisschen getrübt zurück. Das Amazon-Logo, in der verspielten Internet-Frühphase entstanden, stört den ansonsten sehr eleganten Auftritt des Kindle Oasis. Ein Quäntchen mehr Understatement hätte dem Gerät gut getan.

2.  Technisches und Software-Ausstattung

im eBook-Reader-Test: Kindle Oasis

Raffinierte Lösung: Magnete sorgen für eine gewisse Anziehung. Für die Aufrechterhaltung der Spannung in der Beziehung zwischen Cover und eReader sorgt die ins Leder-Cover integrierte Batterie. Das ist klug und elegant gelöst.

Wie fast alle eBook-Reader im Test, wartet der Oasis mit einem beleuchteten 6-Zoll-Display mit der e-Ink-Technologie auf. Dieses zeigt 1448 x 1072 Pixel an, was für eine Punktdichte von 300ppi sorgt.

Der interne Speicher ist zwar nicht erweiterbar, bietet aber mit seinen 4 GB (nutzbar sind etwas über 2,5 GB) ausreichend Platz für einige Tausend eBook-Files in Amazons Kindle-Format. Auch die etwas weniger platzsparenden PDF-Dateien werden ohne Probleme angezeigt.

Grafikdateien in den Formaten JPG, GIF oder PNG stellen den eReader ebenfalls nicht vor Herausforderungen.

Über die obligatorische USB-Schnittstelle wird der Oasis mit Energie (vom 5,0V-USB-Netzteil oder vom Rechner) und mit eBooks gespeist.

Für letzteres kann die ebenfalls als Standard geltende WLan-Verbindung genutzt werden. Diese lässt sich dank der schnellen Display-Reaktion intuitiv und rasch einrichten; lediglich das WLan-Passwort wird benötigt, wie auch beim Einrichten von Tablets, Laptops oder Smartphones.

Optional bietet Amazon Kindle Reader als 3G-Version an. Hier ist mobiles Internet bereits enthalten, das auch keinerlei Zusatzkosten – bis auf den Aufpreis von ca. € 60 – verursacht.

Man benötigt also keine SIM-Karte und schließt auch keinen Vertrag für mobiles Internet ab.

Über den vorinstallierten Browser der Reader kann allerdings nur Amazon sowie die Wikipedia gesurft werden.

Weitere Informationen zu den 3G-Versionen finden Sie HIER.

Der Oasis ist das Lesegerät mit der deutlich längsten Akkulaufzeit im Test: Dank des Zusatzakkus, der praktisch in der Lederhülle integriert ist, hält der eReader mehrere Monate durch.

Praktisch ist auch, dass das asymmetrische Gerät je nach Präferenz gedreht und gewendet werden kann. Die seitlich angebrachten Blättertasten können als links wie rechts genutzt werden – das Bild dreht sich mit. Da der Drehungssensor nicht zu empfindlich ist, dreht man auch kaum versehentlich. Ärger bleibt hierbei erspart.

 

3. Fazit

eBook-Reader-Test: Verhüllt

Taugt ungeschickten auch als Geschenkverpackung: Hier muss nichts mehr gemacht werden.

Der Kindle Oasis ist mit deutlichem Abstand der teuerste eBook-Reader im Test. Für den Preis gibt es keine bessere Technik – die ist in fast allen aktuellen Modellen dieselbe – aber dafür Design, das begeistern kann, was bereits beim Auspacken losgeht.

Eine beiliegende Schutzhülle bieten weder die anderen Amazon Kindle-Modelle, noch die Konkurrenz. Der in die lederne (!) Hülle integrierte Akku, der Schnappmechanismus und die asymmetrische Linienführung machen den leichtesten eBook-Reader im Test zum Augenschmaus und Handschmeichler und nebenbei zum perfekten Geschenk.

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