Kindle Test 2017

Kaufberatung, Erfahrungen und Preisvergleich

Der Amazon Kindle muss ohne Nachnamen auskommen. Und auch ohne die technischen Vorzüge, die die neuere Kindle-Generation mit den klangvollen Suffixen (Voyage, Paperwhite und Oasis) bietet. Ohne beleuchtetes Display, mit deutlich geringerer Auflösung und mit verhältnismäßig einfach gestaltetem Gehäuse richtet sich dieser eBook-Reader an Budget-bewusste Gelegenheitsleser.

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1. Währt „einfach“ am längsten?

Akku leer im eBook-Reader-Test

Hier war's soweit: Akku leer. Nach einer kurzen Pause konnte es weiter gehen, der Kindle wurde per USB-Kabel am Rechner geladen.

Auch das Basismodell in der Kindle-Reihe kommt in schmucker Verpackung. Diese kann hier jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass wir es mit dem einfachsten Gerät der Kindle-Familie zu tun haben.

Dies macht sich schon beim Gehäuse bemerkbar, dass sich glatt und ein wenig schlüpfrig aus dem Griff des Lesers winden möchte.

 

2.  Technisches und Software-Ausstattung

Auch die Technik des Kindle-Touch-2-Nachfolgers ist wesentlich zurückgenommen: So muss der Kindle ohne Beleuchtung auskommen, auch eine 3G-Version ist von diesem Modell nicht zu haben.

Unter dem mittlerweile üblichen Standard bleiben auch die weiteren Spezifikationen: So bietet das Display nur eine Auflösung von lediglich 800 x 600 Bildpunkten bei einer Dichte von 167 ppi.

Dies hält den reinen Lesefluss zwar nicht auf, bei Vergrößerung der Schrift ist der Qualitätsunterschied jedoch deutlich zu sehen: Kanten werden pixelig, Bilder beinahe krümelig.

Mit 4 GB internem und nicht erweiterbarem Speicher, einer USB 2.0-Schnittstelle und der obligatorischen WLan-Verbindung bietet der Basis-Kindle jedoch ansonsten eine solide Standard-Ausstattung.

eBoor-Reader im Test: Der Kindle

Schnörkel gibt's beim „kleinsten“ Kindle nur auf der Rückseite, wo das Amazon-Logo prangt und auf alles von „A - Z“ hinweist.

Der Akku soll laut Hersteller mehrere Wochen halten. Bei unserem Testgerät offenbarte sich jedoch beim Laden eine so banale wie blöde Schwäche: Der USB-Stecker, der sich normalerweise nur auf eine Weise anstecken lässt, ließ sich andersherum verbinden. Die Folge: Ein eBook-Reader, der außer dem Batteriewarnsymbol nichts mehr anzeigen mag. Schade.

 

3. Fazit

Der Kindle trägt die Schnörkellosigkeit schon im Namen: Er muss ohne Extras auskommen und ist ein bisschen einfacher gestrickt, als seine Konkurrenz.

Ohne Displaybeleuchtung und mit niedriger Auflösung mag dieses Tablet nicht mehr zeitgemäß sein. Wer aber nach einem Schnäppchen sucht und auf Extras verzichten kann, dem winkt mit diesem eBook-Reader ein Preis-Knaller.

Unser Urteil: Note 2,7

 

 

 

 

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