LEKI Breeze Test 2017

Kaufberatung, Erfahrungen und Preisvergleich

Leki ist ein 1948 in Dettingen gegründetes Unternehmen, das sich primär auf Wintersportaccessoires wie Skistöcke spezialisiert hat. Darüber hinaus werden aber auch andere Outdoor-Themen abgedeckt: Darunter fallen Fortbewegungssportarten wie Nordic Walking oder das Wandern. So ist der Leki Breeze auch als idealer Wanderstuhl zu betrachten.

94,90 €
100 Bewertungen

1. Erfahrungsbericht Leki Breeze: Perfekt für unterwegs

Der Leki Breeze kann als ausgemachter Wanderstuhl mit einigen Stärken überzeugen, die Klapp- und auch Faltstühle nicht aufweisen:

  • Mit 1,25 kg ist der Leki Breeze Chair äußerst leicht.
  • Auch das Packmaß hat derart kompakte Formen, dass der Leki-Stuhl fast unbemerkt mitgenommen werden kann.

2. Sitzkomfort: Tiefstwerte bei der Ergonomie

Der Leki-Campingstuhl ist, wie auch der Helinox Chair One, unseren Erfahrungen nach nicht für stundenlanges gemütliches Sitzen gemacht. Im Vergleich zu gängigen Faltstühlen schneidet der Breeze demnach sowohl beim Sitzkomfort als auch bei der Ergonomie relativ schlecht ab – im Bereich Ergonomie wurde hier sogar die geringste Punktzahl im Test erreicht.

Positiv ist hingegen, dass trotz der spartanischen Bauart ein Getränkehalter vorhanden ist (der allerdings nicht zu den besseren gehört), der sich per Klettverschluss je nach Wunsch an beiden Seiten des Stuhls anbringen lässt.

3. Stabilität: Keine Pluspunkte, aber minimal stabiler als Helinox

Wieder kann der Leki Breeze bedingt durch seinen Aufbau keine Bäume ausreißen. Die Standfestigkeit lässt einige Wünsche übrig, beim Hinsetzen und Zurücklehnen sollte Vorsicht an den Tag gelegt werden. Dennoch: Die etwas breiteren und mit haltstiftenden Zacken versehenen Standfüße überzeugten beim Leki Breeze im Test etwas mehr als beim quasi baugleichen Helinox Chair One.

Dafür überzeugte die maximale Belastbarkeit vollends: Mit 145 kg wird hier, zusammen mit Helinox, die Bestmarke im Test aufgestellt.

4. Transport: Kompakt und leicht, aber auch eine kleine Kritik

Mit einer Länge von 32 cm ist das Packmaß des Leki Breeze sogar 2 cm kürzer als das des Helinox Chair One. Gleichzeitig ist es allerdings etwas breiter und tiefer, sodass insgesamt ein leicht größeres Volumen erreicht wird.

Trotzdem: Der Leki punktet beim Transport. Als ausgemachter Wanderstuhl, der sich mit dem Rucksack transportieren lässt, ist der Leki-Stuhl ideal für unterwegs.

Der Abbau gestaltet sich unkompliziert und doch ein klein wenig zeitaufwändiger als bei gängigen Faltstühlen. Abzüge erhielt Leki zudem dafür, dass Gestänge und Sitzbezug nicht intuitiv in der Tragetasche verstaut werden können. Ein wenig Herumprobieren und Umsortieren ist manchmal nötig, bis die Tasche sich problemlos schließen lässt.

Wer es ein wenig größer und höher mag: Mit dem Leki Chiller kann man einen baugleichen Leki-Stuhl kaufen, der einige Zentimeter höher und breiter ist.

5. Fazit: Gut für unterwegs, schlecht für längeres Sitzen

Der Leki Breeze ist mit einer Gesamtnote von 3,3 das Schlusslicht in unserem Test. Für längere Campingausflüge mit dem Auto oder Wohnwagen empfehlen wir die größeren Falt- und Klappstühle, die mehr Sitzkomfort und Ergonomie bieten.

Wer jedoch zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs ist und eine Sitzgelegenheit bei sich haben möchte, findet in einem auseinanderbaubaren Stuhl wie dem Leki Breeze die perfekte Alternative. Vor diesem Hintergrund ergibt auch der Preis von 94,90 Euro Sinn, denn dafür erhält man ein Outdoor-Produkt, das für spezielle Einsatzbereiche konzipiert wurde und dort auch voll und ganz seinen Zweck erfüllt.

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