Das Wichtigste in Kürze
  • Der beste Blaukorn ist chloridarm und eignet sich so für die meisten Gemüsesorten sehr gut.

1. Wie häufig sollte mit Blaukorn gedüngt werden?

Blaukorn ist ein künstlicher Dünger, dessen Wirkung sich schnell entfaltet. Generell wird eine Anwendung von Blaukorn im Zeitraum von März bis September empfohlen.

Bei der Häufigkeit der Düngung mit Blaukorn muss zunächst unterschieden werden, ob Sie einen flüssigen Blaukorn-Dünger verwenden oder ein Blaukorn-Granulat. Die meisten Hersteller bieten Granulat an, das direkt in die Erde um die Pflanze herum eingearbeitet wird. Durch ausreichend Bewässerung nach dem Einharken lösen sich die Kügelchen und verbreiten so die Nährstoffe. Das Granulat müssen Sie maximal alle 3 bis 4 Monate in die Erde einarbeiten.

Bei der Düngung mit flüssigem Blaukorn wird dieser mit dem Gießwasser vermischt und die Pflanzen damit gegossen. Diese Variante müssen Sie häufiger, aber nicht bei jedem Gießen anwenden. Die exakte Dosierung von Blaukorn entnehmen Sie am besten den Herstellerangaben auf der Verpackung.

Wir empfehlen Ihnen neben Blaukorn auch mit einem Dünger zu arbeiten, der dem Boden nutzt. Blaukorn versorgt lediglich die Pflanzen mit Nährstoffen, verbessert aber nicht die Bodenstruktur. In Kombination mit einem Naturdünger, wie zum Beispiel Rinderdung, können Sie sowohl Pflanzen als auch Böden optimal versorgen.

2. Ist Blaukorn giftig?

Ja, Blaukorn ist giftig, da es Nitrat enthält, das im menschlichen Körper zu Nitrit umgewandelt wird und Einfluss auf den Gehalt von Methämoglobin im Blut haben kann. Wird der Methämoglobin-Wert zum Beispiel durch ein versehentliches Verschlucken von Blaukorn im Blut erhöht, dann kann es zu einer Sauerstoffunterversorgung und Symptomen wie Benommenheit, Kopfschmerzen und Verwirrtheit kommen.

Haben Sie Blaukorn verschluckt, dann trinken Sie viel Wasser, führen Sie aber kein Erbrechen herbei. Leiden Sie unter Beschwerden, dann suchen Sie unbedingt einen Arzt auf und nehmen Sie die Verpackung des Blaukorns am besten mit.

Sollten Ihre Haut oder Ihre Augen mit Blaukorn in Berührung gekommen sein, dann waschen Sie diese zügig und gründlich ab beziehungsweise aus.

Auch bei Tieren kann Blaukorn Beschwerden hervorrufen, wenn diese die mit Blaukorn versetzte Erde fressen. Erbrechen, Speicheln, Krämpfe, Atemnot, Zittern, blutiger Kot und Kreislaufversagen können Symptome für eine Blaukorn-Vergiftung sein. Haben Sie den Verdacht, dass Ihr Haustier Blaukorn gefressen hat, und hat es Symptome, dann suchen Sie schnellstmöglich einen Tierarzt auf.

3. Für welche Pflanzen eignet sich Blaukorn laut gängigen Tests besonders gut?

Blaukorn-Dünger wird insbesondere beim Anbau von Obst und Gemüse eingesetzt. Durch die Nährstoffversorgung mit dem Blaudünger können Sie einen hohen Fruchtertrag erzielen.

Bei Topf- und Blütenpflanzen wird in gängigen Blaukorn-Tests im Internet eher von einer Anwendung abgeraten. Das Wachstum der Pflanzen würde immens verstärkt, die Blütenbildung aber reduziert werden. Pflanzen, die einen nährstoffarmen Boden bevorzugen, sollten Sie auch nicht mit Blaukorn düngen.

Möchten Sie Blaukorn kaufen, dann empfehlen wir Ihnen auf den Nährstoffgehalt der Produkte zu achten. In der Tabelle unseres Blaukorn-Vergleichs haben wir diese übersichtlich für Sie aufgeführt, sodass Sie sich ein Produkt mit bestmöglicher Zusammensetzung auswählen können.

Blaukorn-Test