Das Wichtigste in Kürze
  • 3D-Drucker-Softwares sind nicht nur für Profis konzipiert. Geeignet sind einige 3D-Drucker-Softwares auch für Anfänger und Einsteiger.
  • Laut gängigen Online-Tests von 3D-Drucker-Softwares sind verschiedene Arten der Softwares/Funktionen erhältlich. Auf diese Weise sind für alle Ansprüche und Bedürfnisse passende Produkte verfügbar.
  • Neben kostenlosen 3D-Drucker-Softwares gibt es auch Programme, welche mehrere Hundert Euro pro Monat kosten.

3D-Drucker-Software-Test

1. Was ist eine 3D-Drucker-Software?

Eine 3D-Drucker-Software ist der einzige Weg, damit Sie aus Ihren Skizzen und 3D-Modellen ein druckbares Objekt herstellen können. In diese Softwares können Sie Daten importieren, um anschließend etwas zu drucken. Sie können damit aber auch gänzlich Neues kreieren.

Für 3D-Drucker-Softwares existieren verschiedene Tarife bzw. Preismodelle. Im Jahr 2021 sind die meisten Programme, welche auch in üblichen Kaufberatungen genannt werden, kostenlos. Einige Hersteller bringen allerdings auch nur kostenlose Testversionen heraus. Der Preis oder Tarif für 3D-Drucker-Softwares kann dann schnell bis zu 500 € pro Monat in die Höhe steigen.

2. Welche Arten von 3D-Drucker-Programmen gibt es?

Nicht alle 3D-Drucker-Softwares haben dieselben Funktionalitäten und sind für denselben Zweck entwickelt worden. Objekte können Sie zum Beispiel mit einer Design-Software erstellen. Mit einem 3D-Drucker-Software-Slicer können Sie wiederum das Objekt zerteilen, damit es anschließend gedruckt werden kann.

Laut diversen Online-Vergleichen von 3D-Drucker-Softwares sind auch mehrere Open-Source-3D-Drucker-Softwares verfügbar. Das bedeutet, dass der Code der Anwendung frei zugänglich ist und daher beliebig oft kopiert sowie verändert werden kann. Dies hat den Vorteil, dass auch Privatpersonen an Software-Verbesserungen beteiligt werden.

Ein Beispiel für einen WLAN-Drucker, welcher mit solchen Programmen arbeitet, ist jener von Bresser. Mit geeigneter 3D-Drucker-Software können Sie alle benötigten Daten an den Drucker senden, um anschließend Ihr Lieblingsmotiv zu drucken.

3D-Drucker-Software nutzen: Das sollten Sie wissen
  • Es ist essenziell, dass Ihr Computer/Laptop und Ihr 3D-Drucker eine stabile Internetverbindung besitzen.
  • Den Druckprozess mittendrin abzubrechen, könnte für Komplikationen und Defekte sorgen.
  • Auch die Konnektivität mit anderen Programmen könnte bei einem Abbruch der Internetverbindung beeinträchtigt werden. Dies ist besonders wichtig, wenn Ihre 3D-Drucker-Software mit Druckern von Bresser oder sonstigen WLAN-Druckern kommunizieren soll. Auch der Drucker von Anycubic benötigt eine 3D-Drucker-Software-Verbindung, welche nicht mitten im Prozess abbricht.

2.1. Was macht eine Design-Software aus?

Eine Art von 3D-Drucker-Softwares sind die sogenannten Design-Softwares. Laut diversen Online-Tests von 3D-Drucker-Softwares bieten diese die Funktion der Flächenmodellierung an. Sie sind also für die Gestaltungs-Kategorie zuständig.

Zusätzlich zur Flächenmodellierung können Sie mit dieser Art von Software üblicherweise auch die Mesh-Modellierung vornehmen. Somit bietet eine Design-Software alle Tools und Funktionen, damit Sie präzise Modelle erstellen können.

Design-Software zur 3D-Druck-Erstellung wird von mehreren Herstellern angeboten. Beispiele für diese Programme sind unter anderem Blender und Fusion 360. Mit beiden können Sie Flächen sowie Gitter modellieren.

2.2. Wofür wird eine Slicer-Software benötigt?

3D-Drucker-Technolgie-Test

Einen 3D-Drucker können Sie in vielen verschiedenen Bereichen nutzen – auch als Anfänger.

Slicer sind für den 3D-Druck essenziell. Diese Art von Software ermöglicht das Zerteilen von 3D-Objekten in viele dünne Scheiben, welche anschließend Stück für Stück aufeinandergedruckt werden.

Für diesen Prozess nutzt die Slicer-Software Daten einer STL-Datei. In der STL-Datei wird die Geometrie des Druckobjektes als Gitter gespeichert. Anhand dieser Daten kann der Slicer die Druckdatei anschließend druckbar machen.

Bekannte Slicer-Programme sind zum Beispiel Slic3r, Ultimaker Cura und Autodesk Netfabb. Einige dieser Programme agieren nicht nur als Slicer, sondern auch als weiteres Software-Programm. Die 3D-Drucker-Software Ultimaker Cura agiert zum Beispiel auch als 3D-Drucker-Host.

2.3. Was macht ein 3D-Drucker-Host?

Für den 3D-Druck sind üblicherweise zwei Programme notwendig: eine Slicer-Software sowie ein 3D-Druck-Host. Erst mit dem zweiten Programm können Sie auch Ihren 3D-Drucker über Ihren PC oder Laptop steuern. Da viele Slicer diese Arbeit bereits übernehmen können, sind 3D-Druck-Hosts nicht mehr so notwendig wie vor wenigen Jahren noch. Heutzutage haben die meisten 3D-Drucker diese Funktion bereits integriert. Sie können den Druck direkt über den Drucker steuern.

2.4. Worin unterscheiden sich ein STL-Editor und ein STL-Reparatur-Programm?

Um ein 3D-Objekt drucken zu können, benötigen Sie eine STL-Datei. In dieser Datei sind alle Informationen und Daten abgespeichert, welche der Drucker für den Druck benötigt.

Für viele Druckmotive können Sie bereits online solche Dateien finden, welche sich kostenfrei herunterladen und nutzen lassen. Um an solchen Dateien etwas anzupassen, etwa die Farbe des Motivs, benötigen Sie einen STL-Editor. In dieser Software können Sie das Objekt ganz nach Ihren Wünschen und Vorstellungen bearbeiten, bis Sie mit dem Ergebnis zufrieden sind.

Ein STL-Reparatur-Programm ist, wie der Name bereits verrät, für Reparaturen solcher Dateien zuständig. Diese Art von Programm können Sie verwenden, wenn Sie beispielsweise eine defekte STL-Datei aus dem Internet herunterladen.

Slicer-Software Design-Software 3D-Druck-Host
Funktionen
  • Zerkleinerung von Objekten in mehrere Schichten
  • wandelt ein Gitter in ein Motiv um
  • dient zur Gestaltung des Objekts
  • existiert als Software und/oder Browseranwendung
  • notwendig, um über einen PC den 3D-Drucker zu steuern
  • in vielen 3D-Druckern bereits integriert

3. Welche 3D-Drucker-Software ist für Anfänger geeignet?

Laut gängigen 3D-Drucker-Software-Tests im Internet kann eine 3D-Drucker-Software auch von Einsteigern genutzt werden. Sie müssen sich daher nicht zu 100 % mit der Technologie auskennen, um bereits einfache 3D-Motive erstellen und drucken zu können.

3D-Drucker-Software, welche für Einsteiger geeignet ist, ist unter anderem die Ultimaker-Cura-3D-Drucker-Software. Ebenso sind einige Slicer-3D-Drucker-Softwares für Anfänger geeignet. Diese besitzen in den meisten Fällen auch eine intuitive Nutzeroberfläche, damit Einsteiger ohne Probleme damit zurechtkommen.

Wichtig: Wir von Vergleich.org sprechen bezüglich 3D-Drucker-Softwares die Empfehlung aus, sich als Einsteiger für ein verständliches Programm zu entscheiden. Ehe Sie eine 3D-Drucker-Software downloaden, sollten Sie sich mit dem Thema auseinandersetzen. Andernfalls könnte der Einstieg recht kompliziert sein.

4. Welches Betriebssystem wird für 3D-Drucker-Programme benötigt?

Laut gängigen Online-Tests von 3D-Drucker-Programmen können diese Art von Programmen mit diversen Betriebssystemen genutzt werden. Zusätzlich zu 3D-Drucker-Softwares für Macs können Sie auch 3D-Drucker-Softwares mit Linux und Windows nutzen. Experimentierfreudige Nutzer können 3D-Drucker-Softwares auf dem Raspberry Pi oder auf weiteren ähnlichen Geräten ebenso installieren.

3D-Drucker-Software-Oberfläche-Test

Die Oberfläche von vielen 3D-Drucker-Softwares ist einfach zu verstehen und auch für Anfänger geeignet.

Einige Programme können Sie zudem im Browser nutzen. Diese sind nicht von einem bestimmten Betriebssystem abhängig. Die Software- bzw. App-Verfügbarkeit sollte kein Problem sein, da diese Programme im Internet immer zur Verfügung stehen. Beispiele für solche Programme sind etwa TinkerCAD und KISSlicer. Diese sind meist für Anwender geeignet, welche nicht daran interessiert sind, große Programme auf dem eigenen PC zu installieren.

5. Für welche Arbeitsschritte werden 3D-Drucker-Softwares benötigt?

3D-Drucker-Softwares benötigen Sie für mehrere Arbeitsschritte. Mit einer Design-Software bzw. einer 3D-Drucker-Software können Sie online oder offline das Motiv erstellen. Für bereits erstellte Dateien, welche Sie im Internet finden können, benötigen Sie ebenfalls eine 3D-Drucker-Software. Um aus der Datei ein druckbares Objekt zu erstellen, benötigen Sie die bereits erwähnte Slicer-Software.

Im Großen und Ganzen benötigen Sie für jeden einzelnen Arbeitsschritt eine geeignete Software. Diese muss nicht immer viel Geld kosten, sondern kann auch kostenfrei sein. Die besten 3D-Drucker-Softwares sind kostenlos. Daher können Sie problemlos solch eine freie 3D-Drucker-Software nutzen. Kostenlose 3D-Drucker-Softwares finden Sie in gängigen Online-Tests von 3D-Drucker-Softwares zuhauf.

6. Welche Funktionen sollte eine 3D-Drucker-Software laut gängigen Tests im Internet besitzen?

Welche Funktionen Ihre Software beinhalten sollte, hängt letztendlich von Ihren persönlichen Wünschen und Anforderungen ab. Wenn Sie Motive/Objekte selber zeichnen und erstellen möchten, kommen Sie nicht an einer Design-Software vorbei. Dabei ist es irrelevant, ob Sie eine 3D-Drucker-Software online oder offline nutzen.

Falls Sie lediglich Gegenstände drucken möchten, welche bereits im Internet mithilfe von STL-Dateien zur Verfügung gestellt werden, ist es ausreichend, wenn Sie nur eine Slicer-Software und eventuell einen STL-Editor besitzen.

Hinweis: Übliche 3D-Drucker-Software-Testsieger sind Design-Softwares, mit welchen Sie modellieren, rendern und zeichnen können. Ohne eine Slicer-Software können Sie das designte Objektiv allerdings nicht als 3D-Objekt drucken.

6.1. Was ist der Unterschied zwischen Flächen- und Mesh-Modellierung?

3D-Drucker-Software-Rendering-Test

Aus Rohdaten und Zeichnungen können 3D-Motive gerendert werden.

Auf den ersten Blick scheinen die Flächen- und Mesh-Modellierung recht ähnlich zu sein. In beiden Fällen wird ein Objekt modelliert, um dieses anschließend als Datei abzuspeichern, an den Drucker zu schicken und ausdrucken zu können. Die besten 3D-Drucker-Softwares können beide Funktionen übernehmen.

Bei der Flächenmodellierung geht es darum, ein Objekt von Anfang an zu konstruieren. Also zum Beispiel eine Kugel oder einen Würfel zu erstellen. Bei der Mesh-Modellierung wird hingegen eher das Gitter eines Objekts modelliert.

Das Gitter eines Objekts besteht aus vielen einzelnen Punkten, welche mehrere kleine Dreiecke bilden. Umso mehr Dreiecke ein Motiv besitzt, umso genauer kann es als 3D-Objekt gedruckt werden. Mit der Funktion der Mesh-Modellierung können Sie diese kleinen Dreiecke bearbeiten. Beide Funktionen existieren üblicherweise in 3D-Drucker-Software-Zeichenprogrammen. Ein Beispiel dafür ist unter anderem die Fusion-360-3D-Drucker-Software.

Bei der Modellierung können Sie die 3D-Drucker-Software auch als Plotter nutzen. Sie können aus bestehenden Objekten bestimmte Schriftzüge oder Bilder ausschneiden und einzeln drucken lassen.

Programme, welche eine solche Mesh-Modellierung anbieten, sind unter anderem Autodesk, AutoCAD und Blender. CAD ist in diesem Fall die Abkürzung für den englischen Begriff „Computer-aided Design„. Auf Deutsch: eine 3D-Drucker-Software für „rechnerunterstütztes Konstruieren“.

6.2. Was bedeutet Rendering und wie wichtig ist das?

Einfach erklärt, steht Rendering für das Erstellen einer Grafik aus einer Zeichnung oder aus Rohdaten. Die meisten 3D-Drucker-Softwares bieten die Rendering-Funktion an. Auch kostenlose oder günstige 3D-Drucker-Softwares besitzen diese Funktion meist.

Nachdem Sie in Ihrer Design-Software oder in Ihrem Zeichenprogramm ein Motiv bzw. Objekt skizziert haben, können Sie dieses in ein real wirkendes Objekt umwandeln. Hierfür ist letztendlich die Rendering-Funktion zuständig. Wir von Vergleich.org würden Ihnen empfehlen, dafür eine kostenfreie Software zu nutzen, da diese bereits eine sehr hohe Qualität aufweist.

6.3. Was sind die Vorteile einer Open-Source-Software?

Ehe Sie eine 3D-Drucker-Software kaufen, sollten Sie darauf achten, ob das Programm eine Open-Source-Software ist oder nicht. Bei einer Open-Source-Software können Sie sicher sein, dass nicht nur der Hersteller, sondern auch die Nutzer daran arbeiten, das Programm zu verbessern. Nutzer haben diese Möglichkeit, da der Code im Internet frei zur Verfügung steht und bearbeitet werden kann.

Communitys um Open-Source-Softwares sind meist sehr aktiv und helfen sich gegenseitig, das Programm stets auf einem aktuellen Stand zu halten und ständig Verbesserungen herauszubringen. Diese Art von Programm gibt es nicht nur für Windows und Linux, sondern auch als 3D-Drucker-Software für Mac.

Bei Open-Source-Projekten wird häufig die englische Sprache genutzt. Die Sprache Deutsch bei 3D-Drucker-Softwares ist aber ebenso häufig vertreten.

Ergänzend zu unserem Vergleich empfehlen wir Ihnen folgende 3D-Drucker-Software Tests: